Es gibt eine neue Version des HP-Velotechnik Gekko-Trikes. Im Gegensatz zum Gekko fx ist es nicht faltbar aber zerlegbar.Das nicht-fx Gekko scheint – basierend auf den Spezifikationen – eine ähnliche Geometrie und ähnliches Fahrverhalten zu haben wie sein faltbarer Bruder. Zerlegt erhält man ein Paket von 103 x 58 x 83 cm und HP-Velotechnik sagt, dass man dafür nur etwa eine Minute braucht. Die Vorderräder sind mit Schnellabnahmeachsen versehen, sie lassen sich also leicht entfernen. Im Ergebnis erhält man Packmaße von etwa 110×52x73 cm (ja, es ist länger aber handlicher ohne die Räder, da das Vorderteil des Rahmens (inclusive der Kurbel) dann parallel zur Basis liegt).
Das Gekko ist ungefähr 400g leichter (15.4kg) als das Gekko fx und 100 Euro günstiger (1890 Euro). Mir wurde erzählt, dass gestiegene Produktionskosten HP-Velotechnik dazu zwingen werden, den Preis für des Gekko fx bald anzuheben. Ab November 2011 wird der Grundpreis bei 2190 Euro liegen. Somit ist die Preisdiffferenz zwischen Gekko und Gekko fx noch deutlicher.
Das Modell mag weniger interessant sein für technisch interessierte Fahrradwahnsinnige. Betrachtet man jedoch den derzeit geringer ausfallenden Konsum aufgrund der weltweiten ökonomischen Probleme und denkt man an preissensitive Märkte wie die Vereinigten Staaten, erscheint dieses technisch einfachere und dabei günstigere Modell als logische Entwicklung.

Nun ja, 400g gewichtsersparnis ist auch nicht ohne. Diesen Weg ist auch ICE mit dem neuen Vortex gegangen, daß auch nicht mehr faltbar ist und nicht mal mehr zerlegbar. Dadurch konnte aber erheblich an Gewicht gespart werden und das wird jetzt auch als Vorteil so dargestellt: Vortex als Rennmaschine. Komisch, daß HPV das nicht mehr als Verkaufsargument in den Vordergrund stellt.